Bild zeigt einen Industriebetrieb; im Vorgergrund ist ein Getreidefeld zu sehen.

Top-Themen

Unsere Top-Themen nehmen Bezug auf aktuelle, in der öffentlichen Diskussion stehende Umweltthemen, zu denen die auf Thru.de vorhandenen Daten einen Beitrag zur Information oder zum Verständnis leisten können.

Wenn Sie eigene Themenvorschläge für diese Seite haben, wenden Sie sich gerne unter der bei Kontakt angegebenen E-Mail-Adresse an uns.


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Machen Sie mit – beteiligen Sie sich am Umsetzungsbericht zum Schadstoffregister PRTR!

Es ist wieder soweit – wir zählen auf Ihre Mithilfe, denn wir erstellen den neuen Umsetzungsbericht zum deutschen Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister PRTR für die letzten 3 Jahre und wollen dafür wissen, wie Sie das PRTR sehen und wo wir etwas verbessern können.

Wir haben bereits einen ersten Entwurf des Berichts erstellt, den Sie sich unter folgendem Link anschauen können. Für das bessere Verständnis haben wir darin Erläuterungen und Hintergrundinformationen zu den Fragen eingefügt.

Entwurf zum zweiten deutschen Umsetzungsbericht (2016)

Sie sind eingeladen, uns Ihre Kommentare und Anmerkungen zum aktuellen Berichtsentwurf bis zum 21. Oktober 2016 in einer E-Mail an mail(at)thru.de zu schicken. 

Alle Einsendungen werden für die Endfassung des Berichts berücksichtigt, den wir dann auch hier veröffentlichen werden. Auch wenn Sie uns etwas zu thru.de mitteilen wollen, was Ihnen schon immer unter den Nägeln brennt, ist dies die richtige Adresse.

Im aktuellen Bericht geht es vorrangig um Veränderungen und Entwicklungen, die sich in den letzten 3 Jahren ergeben haben. Den vorangegangenen Bericht aus dem Jahr 2013 können Sie hier herunterladen.

Warum das alles?

Im sogenannten „Protokoll über Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister“ der UN-ECE (kurz: PRTR-Protokoll) haben sich Deutschland, die EU sowie einige weitere Staaten verpflichtet, frei zugängliche Register über die Freisetzung und Verbringung von Schadstoffen aufzubauen und zu betreiben.

Hier finden Sie diese Informationen zu Schadstoffemissionen und Abfallmengen von mittlerweile über 5.200 Industriebetrieben in Deutschland für die Jahre 2007 bis 2014. Die Betriebe sind verpflichtet, diese Daten zu melden, sobald ihre Abfälle oder bestimmte Schadstoffe, die sie in Luft, Boden oder Wasser freisetzen, eine festgelegte Menge überschreiten. Wir im Umweltbundesamt stellen Ihnen diese Informationen dann frei zur Verfügung: auf diverse Weise recherchierbar, mit Karten unterlegt und zusammen mit Hintergrundinformationen und diversen Links.

Das PRTR-Protokoll sieht aber auch vor, dass alle Staaten, die es ratifiziert haben, alle paar Jahre einen Umsetzungsbericht erstellen. Damit wird auf den Vertragsstaatenkonferenzen - die nächste findet im September 2017 statt - überprüft, ob und wie die Staaten die Anforderungen des PRTR-Protokolls umgesetzt haben und wo Verbesserungspotential besteht. Bis Mitte Dezember 2016 schicken dazu die einzelnen Staaten ihre Umsetzungsberichte an das UN-ECE-Sekretariat nach Genf. Dort wird aus den einzelnen Berichten eine übersichtliche Zusammenfassung („Synthesis-Report“) für die Konferenz erstellt.

 

Stand: September 2016


Neue PRTR-Daten 2014 in thru.de

Summary Report - Überblick - Auswertungen

Seit dem 31.03.2016 stehen sie nun auf thru.de bereit: die neuen Daten für das Berichtsjahr 2014 und die korrigierten Daten aus den Berichtsjahren 2007 bis 2013 aus dem Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister „Pollutant Release and Transfer Register“ (kurz: PRTR).

Exakt 5.282 Betriebe in Deutschland haben für 2014 pflichtgemäß ihre Daten zu Schadstoffen und Abfällen gemeldet, da sie die für die Berichtspflicht festgelegten Mindestmengen überschritten haben.

Welche Schadstoffe besonders häufig freigesetzt wurden, aus welchen Branchen sie stammen oder wie viele gefährliche Abfälle gemeldet wurden – dies und mehr haben wir hier für Sie zusammengestellt. Der Bericht ist auch als PDF Dokument verfügbar.

 
Immer mehr Betriebe berichtspflichtig

Von 2007, dem ersten Berichtsjahr, bis zum aktuellen Berichtsjahr 2014 ist die Zahl der berichtspflichtigen Betriebe kontinuierlich von 4.495 auf 5.282 Betriebe angestiegen (Abbildung 1).


Abbildung 1: Gesamtzahl der PRTR-Betriebe pro Jahr

94 Prozent der Betriebe im Jahr 2014 waren bereits 2013 in thru.de erfasst. 342 Betriebe fielen
aus der Berichtspflicht heraus, 368 kamen 2014 neu hinzu (Abbildung 2).

Hauptgrund für die Fluktuation ist bei den meisten Betriebseinrichtungen die Unter- bzw. Überschreitung des in der PRTR-Verordnung jeweils vorgegebenen Schadstoffschwellenwertes.


Abbildung 2: Anzahl nicht mehr berichtspflichtiger bzw. neu erfasster PRTR-Betriebe 2014

 

Nordrhein-Westfalen hat die meisten PRTR-Betriebe

Wie zu erwarten, haben das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (NW) und die flächenmäßig größten Bundesländer Bayern (BY) und Niedersachsen (NI) die meisten und die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg die wenigsten berichtspflichtigen PRTR-Betriebe gemeldet (Abbildung 3).


Abbildung 3: Anzahl der PRTR-Betriebe nach Bundesländern 2014

 

Die meisten Betriebe sind wegen Abfällen berichtspflichtig

In Thru.de wird zwischen sechs sogenannten Kompartimenten unterschieden: Freisetzung in Luft, in Wasser oder in Boden, Verbringung von in Abwasser enthaltenen Schadstoffen und Entsorgung von gefährlichem und nicht gefährlichem Abfall.

Abbildung 4 zeigt: Für das Berichtsjahr 2014 können die meisten Betriebe, nämlich 84 Prozent vom Gesamtanteil berichtspflichtiger Betriebe, der Abfallwirtschaft zugeordnet werden. Mehr als zwei Drittel aller Betriebe entsorgen jährlich mehr als 2 Tonnen gefährlichen Abfalls, etwas über 35 Prozent entsorgen jährlich mehr als 2.000 Tonnen nicht gefährliche Abfälle.

Schadstoffeinträge in die Luft werden von 28 Prozent der Betriebe angegeben. Seit 2007 pendelt der Anteil der Betriebe mit Schadstoffeinträgen in die Luft konstant zwischen 30 Prozent und 35 Prozent.

Die Anzahl der Betriebe mit Schadstoffeinleitungen mit dem Abwasser in externe Abwasserbehandlungsanlagen (zum Beispiel kommunale Kläranlagen) überwiegt leicht gegenüber der Anzahl der Betriebe mit direkten Schadstoffeinträgen in die Gewässer. Der Anteil berichtspflichtiger Betriebe liegt für beide Kompartimente jeweils knapp unter 10 Prozent.

Der Anteil der Betriebe mit Schadstoffeinträgen in den Boden ist über die verschiedenen Berichtsjahre mit nur 0,05 Prozent verschwindend gering.

Viele Betriebe melden sowohl Schadstoffeinträge als auch die Entsorgung von Abfallmengen, weshalb die Addition der angegebenen Prozentzahlen über 100 Prozent liegt.


Abbildung 4: Anzahl der PRTR-Betriebe je Kompartiment 2007-2014

 

Intensivtierhaltung meldet die meisten Luftemissionen

Für das Berichtsjahr 2014 haben insgesamt 1.502 PRTR-Betriebe Luftemissionen gemeldet. Davon sind etwas über 600 PRTR-Betriebe (40 Prozent) der Intensivtierhaltung zuzuordnen. Am häufigsten berichten sie Ammoniak-Emissionen (NH3). Innerhalb der Branche „Intensivtierhaltung“ machen die Schweinemastbetriebe, die mindestens 2.000 Mastschweine (ab 30 Kilogramm Gewicht) halten und den gesetzlich festgelegten Schwellenwert von 10 Tonnen Ammoniak pro Jahr überschreiten, mit knapp über 50 Prozent den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus. Mit 6.200 Tonnen pro Jahr stellen sie auch den höchsten Anteil der in die Luft freigesetzten Ammoniak-Emissionen (Abbildung 5).

Innerhalb der Branche „Abfall- und Abwasserbewirtschaftung“ stellen die Deponien, die eine Aufnahmekapazität von über 10 Tonnen pro Tag oder einer Gesamtkapazität von über 25.000 Tonnen vorweisen sowie die kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Leistung von 100.000 Einwohnergleichwerten (EW) den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe dar. 

Für den an Position drei stehenden Energiesektor sind es die Wärmekraftwerke und andere Verbrennungsanlagen mit über 50 Megawatt (MW) Leistung, die mit 86 Prozent den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe haben.


Abbildung 5: Anzahl der PRTR-Betriebe nach Branche für Freisetzungen in Luft 2014

 

Kommunale Kläranlagen sind Haupteinleiter in Wasser

Für das Berichtsjahr 2014 haben insgesamt 391 PRTR-Betriebe Wasseremissionen gemeldet. Davon sind 220 PRTR-Betriebe (56 Prozent) der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung zuzuordnen. Innerhalb der Branche „Abfall- und Abwasserbewirtschaftung“ machen die kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Leistung von 100.000 Einwohnergleichwerten (EW) mit 206 gemeldeten PRTR-Betrieben den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus (Abbildung 6).

Die Branchen „Chemische Industrie“, „Papier- und Holzindustrie“ und „Energiesektor“ stehen mit einer geringen Anzahl von 52 bzw. 33 gemeldeter PRTR-Betrieben an zweiter bzw. dritter Position.

Mit „Freisetzung in Wasser“ sind ausschließlich die Emissionen aus Direkteinleitungen gemeint.


Abbildung 6: Anzahl der PRTR-Betriebe nach Branche für Freisetzungen in Wasser 2014

 

Verbringung von Schadstoffen in Abwasser geht hauptsächlich aufs Konto der Lebensmittel- und Chemischen Industrie

Für das Berichtsjahr 2014 haben insgesamt 417 PRTR-Betriebe die Verbringung von in Abwasser enthaltenen Schadstoffen in externe Abwasserbehandlungsanlagen gemeldet.

Mit 147 bzw. 143 Betrieben stammen die meisten PRTR-Betriebe aus der Lebensmittelindustrie bzw. der Chemischen Industrie (Abbildung 7).

Innerhalb der Branche „Lebensmittelindustrie“ machen PRTR-Betriebe mit der Tätigkeit „Behandlung und Verarbeitung von Milch mit einer Aufnahmekapazität von 200 Tonnen Milch pro Tag“ mit 59 gemeldeten PRTR-Betrieben den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus.

Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von organischen Grundchemikalien, insbesondere zur Herstellung von Basiskunststoffen, stellen die meisten PRTR-Betriebe aus der Chemischen Industrie dar.

Für Indirekteinleitungen wird die Terminologie "Verbringung von in Abwasser enthaltenen Schadstoffen zur Abwasserbehandlung außerhalb des Standortes" verwendet. Diese Regelung geht über die Indirekteinleiter-Regelung hinaus, da die Verbringung des Abwassers außerhalb des Standortes auch über mobile Mittel (Tankwagen, Behälter) erfolgen kann.


Abbildung 7: Anzahl der PRTR-Betriebe nach Branche für Verbringung von Schadstoffen in Abwasser 2014

 

Die TOP 10 Schadstoffe und ihre Verursacher

Die zehn Schadstoffe mit den größten Eintragsmengen in die Umwelt (Luft, Boden, Wasser, Abwasser) sind unsere "Top 10 Schadstoffe". Die Abbildung 8 zeigt deutlich, welches für 2014 die hauptverursachenden Branchen mit hohen Schadstofffrachten sind. 

Hauptverantwortlich für die Kohlendioxidemissionen (CO2) ist mit erheblichem Abstand die Energiewirtschaft und hierbei im Wesentlichen die Wärmekraftwerke und andere Verbrennungsanlagen mit einer Leistung über 50 Megawatt.

Chloride stammen mit fast gleich großen Anteilen aus der Mineralverarbeitenden Industrie und der Chemischen Industrie. Bei den Chloriden wird die Gesamtmenge aus den Freisetzungen in Luft, Wasser, Boden sowie die mit dem Abwasser verbrachte Schadstoffmenge betrachtet. Die Freisetzungen in den Boden (hier vor allem die Verpressung unter die Erde) weisen hierbei einen relevanten Anteil auf.

Chloride werden aber auch zu einem nicht geringen Teil aus der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung gemeldet, allen voran die kommunalen Kläranlagen.

Für die Kohlenmonoxid- (CO-) -Freisetzungen ist Hauptverursacher die Metallverarbeitende Industrie. Die Stickoxid- und Schwefeloxidfreisetzungen stammen vorrangig aus der Energiewirtschaft. Die Mineralverarbeitende Industrie – besonders der Kohlebergbau – ist Hauptverursacher für die Methan-Freisetzungen. Auch aus Deponien wird noch eine erhebliche Menge an Methan freigesetzt.

Gesamter Organischer Kohlenstoff (TOC) entstammt zu einem Großteil aus der Chemischen Industrie, gefolgt von der Lebensmittelindustrie und der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung (hier besonders die Kläranlagen). Für TOC wurden die Freisetzungen in die Gewässer und die mit dem Abwasser verbrachten Mengen gemeinsam betrachtet. Die Kläranlagen sind auch für die hohen Gesamtstickstoffmengen hauptverantwortlich.

Bei den flüchtigen organischen Verbindungen (NMVOC) hat die Branche „Sonstige Industriezweige“ den größten Anteil. Darunter fallen Betriebe, die Oberflächen mit Lösungsmitteln behandeln, wie zum Beispiel Lackieranlagen. Die Intensivtierhaltung weist mit Abstand den höchsten Anteil freigesetzter Ammoniakemissionen (NH3) aus.


Abbildung 8: Branchenanteile TOP 10 Schadstoffe 2014

 

Ammoniak aus Intensivtierhaltung ist meistgemeldeter Luftschadstoff

Insgesamt wurden für das Berichtsjahr 2014 2.741 Schadstoffmeldungen für 36 Luftschadstoffe aus 1.502 PRTR-Betrieben für den Luftbereich gemeldet (Abbildung 9).

Als Parameter mit den meisten Meldungen tritt Ammoniak (NH3) mit 679 Schadstoffmeldungen auf, davon sind allein 623 Schadstoffmeldungen der Intensivtierhaltung zu zuordnen.

Als weitere Parameter mit einer hohen Anzahl von Schadstoffmeldungen treten Stickoxide (NOx) (423 Schadstoffmeldungen) und Kohlendioxid (CO2) (402 Schadstoffmeldungen) auf. Für beide Parameter stammen die Schadstoffmeldungen im Wesentlichen aus dem Energiesektor.


Abbildung 9: Häufigkeiten der Schadstoffmeldungen in Luft 2014

 

Emissionen ins Wasser hauptsächlich aus kommunalen Kläranlagen

Insgesamt wurden für das Berichtsjahr 2014 1.678 Schadstoffmeldungen für 40 Wasserschadstoffe aus 391 PRTR-Betrieben für den Wasserbereich gemeldet (Abbildung 10).

Der Parameter TOC (Gesamtorganischer Kohlenstoff) war mit 234 Meldungen am häufigsten vertreten, dicht gefolgt von den Schwermetallen Zink (Zn) und Nickel (Ni) mit 233 bzw. 203 Meldungen. Für alle drei Parameter gilt: Die meisten Meldungen (TOC: 161 Meldungen; Zink: 164 Meldungen, Nickel: 145 Meldungen,) stammen aus den Abwasserbehandlungsanlagen (hier kommunale Kläranlagen).


Abbildung 10: Häufigkeiten der Schadstoffmeldungen in Wasser 2014

 

Schadstoffe in Abwasser vor allem aus Lebensmittel- und Chemischer Industrie

Insgesamt wurden für das Berichtsjahr 2014 842 Schadstoffmeldungen für 32 Wasserschadstoffe aus 417 PRTR- Betrieben für den Abwasserbereich gemeldet (Abbildung 11).

Als Parameter mit den meisten Meldungen tritt TOC mit 327 Schadstoffmeldungen auf, die fast zu gleichen Anteilen sowohl aus der Lebensmittelindustrie als auch der Chemischen Industrie berichtet werden. Mit großem Abstand folgen an zweiter bzw. dritter Position die Wasserschadstoffe Gesamtphosphor mit 89 Meldungen und Gesamtstickstoff mit 65 Meldungen.


Abbildung 11: Häufigkeiten der Schadstoffmeldungen in Abwasser 2014

 

Abfall-Entsorgung außerhalb des Betriebs leicht angestiegen

Insgesamt haben in Deutschland 4.430 Betriebe die Entsorgung von Abfall für das Berichtsjahr 2014 gemeldet, was eine Zunahme von 1,4 Prozent im Vergleich zum Berichtsjahr 2013 bedeutet. Die Abfallbetriebe müssen sowohl die Entsorgung des nicht gefährlichen Abfalls als auch des gefährlichen Abfalls berichten, wenn sie in einem Jahr

• mehr als zwei Tonnen gefährlicher Abfälle oder
• mehr als 2.000 Tonnen nicht gefährlicher Abfälle

außerhalb ihres Betriebs entsorgen.

Bei den Meldungen muss der Betreiber zusätzlich angeben, ob die Abfälle zur Verwertung  oder zur Beseitigung vorgesehen sind.

Im Jahr 2014 haben 2.005 Betriebe die Entsorgung von 82,3 Millionen Tonnen nicht gefährlichen Abfalls und 3.959 Betriebe die Entsorgung von 13,3 Millionen Tonnen gefährlichen Abfalls gemeldet.

Mehr Informationen zu den Abfällen in thru.de finden Sie unter http://www.thru.de/thrude/wissen/schadstoffe-abfaelle-branchen/.

 

Über 82 Millionen Tonnen nicht gefährlicher Abfall entsorgt

2014 haben 2.005 Betriebe die Entsorgung von 82,3 Millionen Tonnen nicht gefährlichen Abfalls berichtet.

Mit 1.103 Betrieben stammen die meisten PRTR-Meldungen aus der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung (Gesamtmenge dieser Branche liegt bei 48,3 Millionen Tonnen). Innerhalb derer machen die "Anlagen zur Verwertung oder Beseitigung gefährlicher Abfälle mit einer Aufnahmekapazität von über 10 Tonnen pro Tag" mit 555 Abfallbetrieben (50 Prozent) den Hauptanteil aus. Sie entsorgen insgesamt 27,1 Millionen Tonnen, davon 25,8 Millionen Tonnen zur Verwertung, 1.32 Millionen Tonnen zur Beseitigung (Abbildung 12).


Abbildung 12: Anzahl der Betriebe nach Branche für die Entsorgung nicht gefährlichen Abfall 2014

 

Gefährliche Abfälle bleiben größtenteils im Inland

2014 haben 3.959 Betriebe die Entsorgung von 13,3 Millionen Tonnen gefährlichen Abfalls gemeldet, wobei mit 3.910 Betrieben (das sind 98 Prozent) sowie 13 Millionen Tonnen der Hauptanteil die Entsorgung von gefährlichen Abfalls im Inland ausmacht. Der geringere Teil, nämlich 114 Betriebe, entsorgte insgesamt 275.000 Tonnen gefährlichen Abfalls ins Ausland (Abbildung 13).

Bei einer grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle muss der Betreiber zusätzlich den Bestimmungsort der Abfälle (Name und Anschrift des verwertenden/beseitigenden Unternehmens und Anschrift des eigentlichen Standorts der Verwertung/Beseitigung) angeben.
Belgien, Niederlande und Frankreich sind die Nachbarstaaten, in welche Deutschland den meisten gefährlichen Abfall zur Verwertung bzw. Entsorgung liefert.

Sowohl für die Entsorgung gefährlichen Abfalls im Inland als auch für die Entsorgung gefährlichen Abfalls im Ausland trifft zu, dass die meisten Betriebe der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung zugeordnet werden können. An zweiter Position steht die Metallindustrie.


Abbildung 13: Anzahl der Betriebe nach Branche für die Entsorgung gefährlichen Abfall in In-/ Ausland 2014

 

Deutschland hat in der EU die zweitmeisten PRTR-Betriebe

Wie zu erwarten, melden die großen Industrienationen Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die meisten berichtspflichtigen PRTR-Betriebe. Großbritannien liegt im Ranking an erster Position und überschreitet als einzige Nation die 6.000-er Marke. Deutschland belegt mit über 5.000 PRTR-Betrieben die zweite Position. Frankreich, Spanien und Italien melden jeweils deutlich mehr als 3.000 berichtspflichtige PRTR-Betriebe, erreichen aber nicht die 4.000-er Marke (Abbildung 14).


Abbildung 14: Anzahl der Betriebe in der EU 2014

Interessante Fragen, die uns die vergangenen fünf Jahre von den Bürgerinnen und Bürgern, der Wissenschaft, der Politik, der Industrie, den Nichtregierungsorganisationen und anderen Interessierten zu Thru.de gestellt wurden und unsere Antworten darauf, finden Sie unter http://www.thru.de/information/frage-antwort/ .

Falls Sie an komplexen, übergreifenden Auswertungen interessiert sind, steht Ihnen der PRTR-Gesamtdatenbestand in Form einer SQLite-Datenbank inklusive einer Kurzanleitung zum Download unter http://www.thru.de/thrude/downloads/ zur Verfügung.


Stand: Mai 2016

 

 


Neue PRTR-Daten 2013 in thru.de

Summary report - Überblick - Auswertungen

Seit dem 31.03.2015 stehen sie nun auf thru.de bereit: die neuen Daten für das Berichtsjahr 2013 und die korrigierten Daten aus den Berichtsjahren 2007 bis 2012 aus dem Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister „Pollutant Release and Transfer Register“ (kurz: PRTR).

Mehr als 5.000 Betriebe in Deutschland haben für 2013 pflichtgemäß ihre Daten zu Schadstoffen und Abfällen gemeldet, da sie die für die Berichtspflicht festgelegten Mindestmengen überschritten haben.

Welche Schadstoffe besonders häufig freigesetzt wurden, aus welchen Branchen sie stammen oder wie viele gefährliche Abfälle gemeldet wurden – dies und mehr haben wir hier für Sie zusammengestellt. Diesen Bericht können Sie auch als PDF-Dokument herunterladen.

 

Immer mehr Betriebe berichtspflichtig

Von 2007, dem ersten Berichtsjahr, bis zum aktuellen Berichtsjahr 2013 ist die Zahl der berichtspflichtigen Betriebe kontinuierlich von 4.452 auf 5.166 Betriebe angestiegen (Abbildung 1).


93 Prozent der Betriebe im Jahr 2013 waren bereits 2012 in thru.de erfasst. 377 Betriebe fielen aus der Berichtspflicht heraus, 386 kamen 2013 neu hinzu (Abbildung 2).

Hauptgrund für die Fluktuation ist bei den meisten Betriebseinrichtungen die Unter- bzw. Überschreitung des in der PRTR-Verordnung jeweils vorgegebenen Schadstoffschwellenwertes.


Nordrhein-Westfalen hat die meisten PRTR-Betriebe

Wie zu erwarten, haben das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (NW) und die flächenmäßig größten Bundesländer Bayern (BY) und Niedersachsen (NI) die meisten und die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg die wenigsten berichtspflichtigen PRTR-Betriebe gemeldet (Abbildung 3).


Die meisten Betriebe sind wegen Abfällen berichtspflichtig

In Thru.de wird zwischen sechs sogenannten Kompartimenten unterschieden: Freisetzung in Luft, in Wasser oder in Boden, Verbringung von in Abwasser enthaltenen Schadstoffen und Entsorgung von gefährlichem und nicht gefährlichem Abfall.

Abbildung 4 zeigt: Für das Berichtsjahr 2013 können die meisten Betriebe, nämlich 83 Prozent vom Gesamtanteil berichtspflichtiger Betriebe, der Abfallwirtschaft zugeordnet werden. Mehr als zwei Drittel aller Betriebe entsorgen jährlich mehr als 2 Tonnen gefährlichen Abfalls, knapp über 30 Prozent entsorgen jährlich mehr als 2.000 Tonnen nicht gefährliche Abfälle.

Schadstoffeinträge in die Luft werden von 30 Prozent der Betriebe angegeben. Seit 2007 pendelt der Anteil der Betriebe mit Schadstoffeinträgen in die Luft konstant zwischen 30 Prozent und 32 Prozent.

Die Anzahl der Betriebe mit Schadstoffeinleitungen mit dem Abwasser in externe Abwasserbehandlungsanlagen (zum Beispiel kommunale Kläranlagen) überwiegt leicht gegenüber der Anzahl der Betriebe mit direkten Schadstoffeinträgen in die Gewässer. Der Anteil berichtspflichtiger Betriebe liegt für beide Kompartimente jeweils bei 10 Prozent.

Der Anteil der Betriebe mit Schadstoffeinträgen in den Boden ist über die verschiedenen Berichtsjahre mit nur 0,05 Prozent verschwindend gering.

Viele Betriebe melden sowohl Schadstoffeinträge als auch die Entsorgung von Abfallmengen, weshalb die Addition der angegebenen Prozentzahlen über 100 Prozent liegt.


Intensivtierhaltung meldet die meisten Luftemissionen

Für das Berichtsjahr 2013 haben insgesamt 1.505 PRTR-Betriebe Luftemissionen gemeldet. Davon sind etwas über 600 PRTR-Betriebe (40 Prozent) der Intensivtierhaltung zu zuordnen. Am häufigsten berichten sie Ammoniak-Emissionen (NH3). Innerhalb der Branche „Intensivtierhaltung“ machen die Schweinemastbetriebe, die mindestens 2.000 Mastschweine (ab 30 Kilogramm Gewicht) halten und den gesetzlich festgelegten Schwellenwert von 10 Tonnen Ammoniak pro Jahr überschreiten, mit knapp über 50 Prozent den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus. Mit 6.000 Tonnen pro Jahr stellen sie auch den höchsten Anteil der in die Luft freigesetzten Ammoniak-Emissionen (Abbildung 5).

Innerhalb der Branche „Abfall- und Abwasserbewirtschaftung“ stellen die Deponien, die eine Aufnahmekapazität von über 10 Tonnen pro Tag oder einer Gesamtkapazität von über 25.000 Tonnen vorweisen sowie die kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Leistung von 100.000 Einwohnergleichwerten (EW) den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe dar. 

Für den an Position drei stehenden Energiesektor sind es die Wärmekraftwerke und andere Verbrennungsanlagen mit über 50 Megawatt (MW) Leistung, die mit 85 Prozent den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe haben.


Kommunale Kläranlagen sind Haupteinleiter in Wasser

Für das Berichtsjahr 2013 haben insgesamt 413 PRTR-Betriebe Wasseremissionen gemeldet. Davon sind 220 PRTR-Betriebe (53 Prozent) der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung zuzuordnen. Innerhalb der Branche „Abfall- und Abwasserbewirtschaftung“ machen die kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Leistung von 100.000 Einwohnergleichwerten (EW) mit 205 gemeldeten PRTR-Betrieben den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus (Abbildung 6).

Die Branchen „Chemische Industrie“ und „Papier- und Holzindustrie“ stehen mit einer geringen Anzahl von 48 bzw. 33 gemeldeter PRTR-Betrieben an zweiter bzw. dritter Position.

Mit „Freisetzung in Wasser“ sind ausschließlich die Emissionen aus Direkteinleitungen gemeint.


Verbringung von Schadstoffen in Abwasser geht hauptsächlich aufs Konto der Lebensmittel- und Chemischen Industrie

Für das Berichtsjahr 2013 haben insgesamt 418 PRTR-Betriebe die Verbringung von in Abwasser enthaltenen Schadstoffen in externe Abwasserbehandlungsanlagen gemeldet.

Mit 147 bzw. 135 Betrieben stammen die meisten PRTR-Betriebe aus der Lebensmittelindustrie bzw. der Chemischen Industrie (Abbildung 7).

Innerhalb der Branche „Lebensmittelindustrie“ machen PRTR-Betriebe mit der Tätigkeit „Behandlung und Verarbeitung von Milch mit einer Aufnahmekapazität von 200 Tonnen Milch pro Tag“ mit 59 gemeldeten PRTR-Betrieben den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus.

Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von organischen Grundchemikalien, insbesondere zur Herstellung von Basiskunststoffen, stellen die meisten PRTR-Betriebe aus der Chemischen Industrie dar.

Für Indirekteinleitungen wird die Terminologie "Verbringung von in Abwasser enthaltenen Schadstoffen zur Abwasserbehandlung außerhalb des Standortes" verwendet. Diese Regelung geht über die Indirekteinleiter-Regelung hinaus, da die Verbringung des Abwassers außerhalb des Standortes auch über mobile Mittel (Tankwagen, Behälter) erfolgen kann.


Die TOP 10 Schadstoffe und ihre Verursacher

Die zehn Schadstoffe mit den größten Eintragsmengen in die Umwelt (Luft, Boden, Wasser, Abwasser) sind unsere "Top 10 Schadstoffe". Die Abbildung 8 zeigt deutlich, welches für 2013 die hauptverursachenden Branchen mit hohen Schadstofffrachten sind. 

Hauptverantwortlich für die Kohlendioxidemissionen (CO2) ist mit erheblichen Abstand die Energiewirtschaft und hierbei im Wesentlichen die Wärmekraftwerke und andere Verbrennungsanlagen mit einer Leistung über 50 Megawatt.

Chloride stammen mit fast gleich großen Anteilen aus der Mineralverarbeitenden Industrie und der Chemischen Industrie. Bei den Chloriden wird die Gesamtmenge aus den Freisetzungen in Luft, Wasser, Boden sowie die mit dem Abwasser verbrachte Schadstoffmenge betrachtet. Die Freisetzungen in den Boden (hier vor allem die Verpressung unter die Erde) weisen hierbei einen relevanten Anteil auf.
Chloride werden aber auch zu einem nicht geringen Teil aus der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung gemeldet, allen voran die kommunalen Kläranlagen.

Für die Kohlenmonoxid- (CO-) -Freisetzungen ist Hauptverursacher die Metallverarbeitende Industrie. Die Stickoxid- und Schwefeloxidfreisetzungen stammen vorrangig aus der Energiewirtschaft. Die Mineralverarbeitende Industrie - besonders der Kohlebergbau - ist Hauptverursacher für die Methan-Freisetzungen. Auch aus Deponien wird noch eine erhebliche Menge an Methan freigesetzt.

Gesamter Organischer Kohlenstoff (TOC) entstammt zu einem Großteil aus der Chemischen Industrie, gefolgt von der Lebensmittelindustrie und der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung (hier besonders die Kläranlagen). Für TOC wurden die Freisetzungen in die Gewässer und die mit dem Abwasser verbrachten Mengen gemeinsam betrachtet. Die Kläranlagen sind auch für die hohen Gesamtstickstoffmengen hauptverantwortlich.

Bei den flüchtigen organischen Verbindungen (NMVOC) hat die Branche „Sonstige Industriezweige“ den größten Anteil. Darunter fallen Betriebe, die Oberflächen mit Lösungsmitteln behandeln, wie zum Beispiel Lackieranlagen. Die Intensivtierhaltung weist mit Abstand den höchsten Anteil freigesetzter Ammoniakemissionen (NH3) aus.


Ammoniak aus Intensivtierhaltung ist meistgemeldeter Luftschadstoff

Insgesamt wurden für das Berichtsjahr 2013 2.795 Schadstoffmeldungen für 36 Luftschadstoffe aus 1.505 PRTR-Betrieben für den Luftbereich gemeldet (Abbildung 9).

Als Parameter mit den meisten Meldungen tritt Ammoniak (NH3) mit 669 Schadstoffmeldungen auf, davon sind allein 606 Schadstoffmeldungen der Intensivtierhaltung zu zuordnen.

Als weitere Parameter mit einer hohen Anzahl von Schadstoffmeldungen treten Stickoxide (NOx) (427 Schadstoffmeldungen) und Kohlendioxid (CO2) (406 Schadstoffmeldungen) auf. Für beide Parameter stammen die Schadstoffmeldungen im Wesentlichen aus dem Energiesektor.


Emissionen ins Wasser hauptsächlich aus kommunalen Kläranlagen

Insgesamt wurden für das Berichtsjahr 2013 1.758 Schadstoffmeldungen für 31 Wasserschadstoffe aus 385 PRTR-Betrieben für den Wasserbereich gemeldet (Abbildung 10).

Der Parameter TOC (Gesamtorganischer Kohlenstoff) war mit 240 Meldungen am häufigsten vertreten, dicht gefolgt von den Schwermetallen Zink und Nickel mit 237 bzw. 210 Meldungen. Für alle drei Parameter gilt: die meisten Meldungen (TOC: 167 Meldungen; Zink: 162 Meldungen, Nickel: 149 Meldungen,) stammen aus den Abwasserbehandlungsanlagen (hier kommunale Kläranlagen).


Schadstoffe in Abwasser vor allem aus Lebensmittel- und Chemischer Industrie

Insgesamt wurden für das Berichtsjahr 2013 828 Schadstoffmeldungen für 26 Wasserschadstoffe aus 418 PRTR- Betrieben für den Abwasserbereich gemeldet (Abbildung 11).

Als Parameter mit den meisten Meldungen tritt TOC mit 327 Schadstoffmeldungen auf, die fast zu gleichen Anteilen sowohl aus der Lebensmittelindustrie als auch der Chemischen Industrie berichtet werden. Mit großem Abstand folgen an zweiter bzw. dritter Position die Wasserschadstoffe Gesamtphosphor mit 93 Meldungen und Gesamtstickstoff mit 66 Meldungen.


Abfall-Entsorgung außerhalb des Betriebs leicht angestiegen

Insgesamt haben in Deutschland 4.315 Betriebe die Entsorgung von Abfall für das Berichtsjahr 2013 gemeldet, was eine Zunahme von 1,25 Prozent im Vergleich zum Berichtsjahr 2012 bedeutet. Die Abfallbetriebe müssen sowohl die Entsorgung des nicht gefährlichen Abfalls als auch des gefährlichen Abfalls berichten, wenn sie in einem Jahr

• mehr als zwei Tonnen gefährlicher Abfälle oder
• mehr als 2.000 Tonnen nicht gefährlicher Abfälle

außerhalb ihres Betriebs entsorgen.

Bei den Meldungen muss der Betreiber zusätzlich angeben, ob die Abfälle zur Verwertung  oder zur Beseitigung vorgesehen sind.

Im Jahr 2013 haben 1.931 Betriebe die Entsorgung von 93,2 Millionen Tonnen nicht gefährlichen Abfalls und 3.840 Betriebe die Entsorgung von 12,2 Millionen Tonnen gefährlichen Abfalls gemeldet.

Mehr Informationen zu den Abfällen in thru.de finden Sie unter http://www.thru.de/thrude/wissen/schadstoffe-abfaelle-branchen/.


Über 93 Millionen Tonnen nicht gefährlicher Abfall entsorgt

2013 haben 1.931 Betriebe die Entsorgung von 93,2 Millionen Tonnen nicht gefährlichen Abfalls berichtet.

Mit 1.058 Betrieben stammen die meisten PRTR-Meldungen aus der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung (Gesamtmenge dieser Branche liegt bei 43,7 Millionen Tonnen).  Innerhalb derer machen die "Anlagen zur Verwertung oder Beseitigung gefährlicher Abfälle mit einer Aufnahmekapazität von über 10 Tonnen pro Tag" mit 505 Abfallbetrieben (48 Prozent) den Hauptanteil aus. Sie entsorgen insgesamt 23,8 Millionen Tonnen, davon 22,4 Millionen Tonnen zur Verwertung, 1.400.000 Tonnen zur Beseitigung  (Abbildung 12).


Gefährliche Abfälle bleiben größtenteils im Inland

2013 haben 3.840 Betriebe die Entsorgung von 12,2 Millionen Tonnen gefährlichen Abfalls gemeldet, wobei mit 3.799 Betrieben (das sind 98 Prozent) sowie 12 Millionen Tonnen der Hauptanteil die Entsorgung von gefährlichen Abfalls im Inland ausmacht. Der geringere Teil, nämlich 147 Betriebe, entsorgte insgesamt 208.000 Tonnen gefährlichen Abfalls ins Ausland (Abbildung 13).

Bei einer grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle muss der Betreiber zusätzlich den Bestimmungsort der Abfälle (Name und Anschrift des verwertenden/beseitigenden Unternehmens und Anschrift des eigentlichen Standorts der Verwertung/Beseitigung) angeben.
Belgien, Niederlande und Frankreich sind die Nachbarstaaten, in welche Deutschland den meisten gefährlichen Abfall zur Verwertung bzw. Entsorgung liefert.

Sowohl für die Entsorgung gefährlichen Abfalls im Inland als auch für die Entsorgung gefährlichen Abfalls im Ausland trifft zu, dass die meisten Betriebe der Abfall- und Abwasserbewirtschaftung zugeordnet werden können. An zweiter Position steht die Metallindustrie.


Deutschland hat in der EU die zweitmeisten PRTR-Betriebe

Wie zu erwarten, melden die großen Industrienationen Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die meisten berichtspflichtigen PRTR-Betriebe. Großbritannien liegt im Ranking an erster Position und überschreitet als einzige Nation die 6.000-er Marke. Deutschland belegt mit über 5.000 PRTR-Betrieben die zweite Position. Frankreich, Spanien und Italien melden jeweils deutlich mehr als 3.000 berichtspflichtige PRTR-Betriebe, erreichen aber nicht die 4.000-er Marke (Abbildung 14).


Interessante Fragen, die uns die vergangenen fünf Jahre von den Bürgerinnen und Bürgern, der Wissenschaft, der Politik, der Industrie, den Nichtregierungsorganisationen und anderen Interessierten zu Thru.de gestellt wurden und unsere Antworten darauf, finden Sie unter http://www.thru.de/information/frage-antwort/ .

Falls Sie an komplexen, übergreifenden Auswertungen interessiert sind, steht Ihnen der PRTR-Gesamtdatenbestand in Form einer SQLite-Datenbank inklusive einer Kurzanleitung zum Download unter http://www.thru.de/thrude/downloads/ zur Verfügung.

Stand: Juli 2015


Ammoniak aus der Schweinemast - Emissionen weiter auf hohem Niveau

Die übermäßige Freisetzung von Ammoniak in die Umwelt ist ein seit vielen Jahren bekanntes Problem. Nährstoffüberversorgung, Versauerungsprozesse und der Verlust an biologischer Vielfalt in Ökosystemen sind nur einige der Folgen. Der größte Teil des in Deutschland freigesetzten Ammoniaks stammt aus der Landwirtschaft (95 %). Davon kommen 52 % aus der Rinderhaltung und 20 % aus der intensiven Schweinemast.

Zwischen 1990 und 2012 sanken die Ammoniakfreisetzungen aus der Landwirtschaft insgesamt um knapp 22 %. Hauptgrund für die Minderung in diesem Zeitraum waren deutlich gesunkene Tierbestände, da die Tierhaltung in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung stark zurück ging. In der Schweinemast ist in den letzten Jahren allerdings ein gegenläufiger Trend erkennbar. Von 2009 bis 2012 stieg die Gesamtzahl der gehaltenen Schweine von 26,8 Millionen auf 28,3 Millionen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2014, Allg. Erhebung von Viehbeständen, Stand: 15.08.2014). Deutschland ist inzwischen zum Exporteur von Schweinefleisch geworden und produziert deutlich über dem Eigenbedarf.

Eine aktuelle Auswertung der Daten des deutschen Schadstoffregisters PRTR (Pollutant Release and Transfer Register) hat ergeben, dass sich diese Entwicklung auch bei den freigesetzten Ammoniakmengen aus großen Schweinemastbetrieben erkennbar widerspiegelt, ebenso wie in den Berichten zu den internationalen Luftreinhalteverpflichtungen (siehe Abbildung 1). Im Schadstoffregister PRTR sind alle Schweinemastbetriebe Deutschlands erfasst, die mindestens 2.000 Mastschweine (ab 30 Kilogramm Gewicht) oder mindestens 750 Sauen halten und den gesetzlich festgelegten Schwellenwert von 10 Tonnen Ammoniak pro Jahr überschreiten. Die Betriebe sind gesetzlich dazu verpflichtet, beim Überschreiten des Schwellenwertes zuständige Behörden zu informieren. Diese Werte werden dann auf dem deutschen PRTR-Portal www.thru.de veröffentlicht. 


Abb. 1: Ammoniakmengen aus der Schweinemast im deutschen PRTR (2007-2012)

Die Daten zeigen, dass die freigesetzten Ammoniakmengen aus großen Schweinemastbetrieben von 2007 bis 2012 von 5.140 Tonnen auf 8.302 Tonnen angestiegen sind. Auch die Anzahl der Betriebe, die den Schwellenwert von 10 Tonnen pro Jahr überschreiten, stieg in diesem Zeitraum von 268 auf 403 deutlich an.

Die mit Abstand meisten berichtspflichtigen Schweinemastbetriebe (im Jahr 2012) liegen in Niedersachsen (87), gefolgt von Sachsen-Anhalt (56), Mecklenburg-Vorpommern (52), Nordrhein-Westfalen (50), Sachsen (50), Thüringen (48) und Brandenburg (44). Aus Süddeutschland sind aufgrund der eher kleinbäuerlichen Agrarstruktur nur sehr wenige Betriebe verpflichtet, ihre Emissionen ins PRTR zu melden.

Die Bundesregierung plant, mit der anstehenden Novelle der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ (TA Luft) für genehmigungsbedürftige Schweinemastbetriebe (mit mehr als 2.000 Tierplätzen) die Abluftreinigung verbindlich vorzuschreiben. Mit einer entsprechenden Einrichtung, die oft eine Kombianlage mit Wasserwäscher, Säurewäscher und Rieselbettfilter ist, werden nicht nur Ammoniakfreisetzungen erheblich vermindert (mindestens um 70 %), sondern auch Gerüche und Stäube. Deutschland muss zusätzliche Maßnahmen zur Senkung der Ammoniak-Emissionen ergreifen, weil die in der europäischen NEC-Richtlinie (Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen) festgelegte nationale Emissionshöchstmenge von 550.000 t im Jahr nicht sicher eingehalten werden kann. Die EU-Kommission hat daher ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Das Verfahren befindet sich derzeit noch in der Anfangsphase, in der zunächst einmal detaillierte Informationen über den Ist-Zustand und das geplante weitere Vorgehen geliefert und von der EU-Kommission geprüft werden. Für die Zeit ab 2020 hat die EU-Kommission ehrgeizigere Ziele zur Minderung der Emissionen von Ammoniak und anderen Luftschadstoffen vorgeschlagen, was weitere effiziente Minderungsmaßnahmen erfordern würde. Die Verhandlungen darüber sind jedoch noch im Gange.


Abbildung 2: Anzahl nicht mehr berichtspflichtiger bzw. neu erfasster PRTR-Betriebe 2014

Lesen Sie zur Ammoniak-Minderung auch eine aktuelle Pressemitteilung des Umweltbundesamtes.

 

Stand: September 2014


Zweite Vertragsstaatenkonferenz PRTR in Maastricht

Vom 2. bis 4. Juli 2014 fand in Maastricht die zweite Vertragsstaatenkonferenz  zum PRTR-Protokoll statt.

Auf dem hochrangigen Treffen wurde die sogenannte „Maastricht Declaration" verabschiedet. Diese betont, wie wichtig ein freier Zugang zu Umweltinformationen ist, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zugeben, sich aktiv an politischen Entscheidungsprozessen im Umweltbereich zu beteiligen. Die Maastricht Declaration unterstreicht zudem die große Bedeutung der Aarhus Konvention und des PRTR-Protokolls in einer zunehmend digitalisierten Welt. Sie legt erstmals die Bedeutung der Sicherheit von Umweltaktivisten und Whistleblowern dar, die es zu garantieren gilt, wenngleich es nicht diesen allein überlassen bleiben sollte, für Transparenz zu sorgen.


Im Mittelpunkt der PRTR-Konferenz stand der Austausch zu Kooperationsprojekten auf bilateraler und internationaler Ebene mit der OECD, UNEP, UNITAR sowie zu Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung des PRTR-Protokolls in den einzelnen Staaten. An der Konferenz nahmen neben Vertretern der Vertragsparteien, darunter Deutschlands, auch internationale und regionale Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen teil.

Deutschland führte kürzlich ein Projekt zur Einführung von PRTRs in Südosteuropa  und einen Workshop zum Einsatz von Open Source Software zur Übermittlung und Darstellung von PRTR-Daten durch. Dieser richtete sich vor allem an Staaten in Mittel- und Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien. Gegenwärtig unterstützt Deutschland Israel in einem Twinning-Vorhaben.

Derzeit haben 38 Staaten und die EU das PRTR-Protokoll unterschrieben, 33 haben es bereits ratifiziert.

 

Stand: Juli 2014


Thru.de ist Open Data!

Sie möchten gerne wissen, welche Schadstoffmengen das Chemiewerk in Ihrer Stadt ausstößt oder wie die Gewässerbelastung in der Nordsee ist? Welche EU-Agrarsubventionen hat der Mastbetrieb in Ihrem Dorf im letzten Jahr erhalten? Sie wollen die Beschlüsse der letzten Gemeinderatsitzung noch einmal nachhören oder interessieren sich für ein Grundstück und brauchen die Bodenrichtwerte, um den Preis beurteilen zu können? Vielleicht wollen Sie aber auch einfach nur wissen, wann die nächste Straßenbahn abfährt.


Die Antworten zu diesen und vielen anderen Fragen der Öffentlichkeit, liefern offene Daten (Open Data) von Behörden, Unternehmen und anderen Institutionen. Open Data sind Daten und Informationen, die jeder und jede frei und uneingeschränkt nutzen und weiterverarbeiten kann. Die Daten sind frei und kostenlos zugänglich. Daten von Regierungsbehörden werden als Open Government Data bezeichnet. Viele Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Hamburg u.a.) und Kommunen (Neubrandenburg u.a.) bieten bereits Open-Data-Plattformen im Internet an. Auch mobil stehen die Daten immer häufiger zur Verfügung, so zum Beispiel das Bürgerportal Rostock oder der Berlin Open Data Guide. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung frei verfügbarer geographischer Daten und Kartengrundlagen wie Openstreetmap, die in Ihrer Qualität stellenweise schon gleichwertig oder sogar besser sind als kommerzielle oder amtliche Anbieter.

Was sind Open Data?

Open Data zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Internet verfügbar sind, in struk­turierten und standardisierten Formaten vorliegen, eindeutige URLs haben und mit anderen Daten verknüpft sind um Zusammenhänge herzustellen zu können. Diese Anforderungen sind im sogenannten 5-Sterne Modell für Open Data zusammenge­fasst. Open Data ist ebenso eng mit Open Source Software verknüpft – Software, die je nach Lizenz alle frei nutzen, weitergeben und verändern dürfen. Bekannte Beispiele für Open-Source-Software sind Wikipedia, das Linux-Betriebssystem, der Browser Mozilla Firefox und OpenOffice. Auch die Erfassungssoftware (BUBE) des deutschen PRTR ist eine Open-Source-Anwendung. Die Daten des PRTR werden auf Thru.de veröffentlicht. BUBE wird von den berichtspflichtigen Unternehmen und den beteiligten Behörden für die Berichterstattung eingesetzt und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der elektronischen Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Behörden in Deutschland ein.

Der Informationsgewinn für die Bürger, ist nach einer Forsa-Studie der größte Vor­teil von Open Data. Oft wird erst durch die Veröffentlichung von Daten deren tatsächlicher Wert für die Öffentlichkeit sichtbar. Durch Open Data wird politisches Handeln transparenter und ermöglicht so eine bessere Einflussnahme in Entscheidungsprozesse durch aktive Bürgerbeteiligung. Aber auch für Forschung, Wissenschaft und für Journalisten ergeben sich durch den freien Datenzugang viele neue Perspektiven und Möglichkeiten.


Open Data auf Thru.de

Auf Thru.de finden Sie Informationen darüber, wie viele Schadstoffe ein Betrieb in die Luft oder ins Wasser abgibt. Oder wie viel Abfall er entsorgt. Mit diesen Daten bieten wir allen die Möglichkeit, transparente Vergleiche zu ziehen und Entscheidungen in Umweltfragen zu treffen. Wir wollen damit erreichen, dass jeder freien Zugang zu umfassenden Umweltinformationen erhält. Mit diesem Wissen können sich mehr Menschen an Entscheidung im Umweltschutz beteiligen. Alle Daten und Informationen auf Thru.de sind daher frei zugänglich. Sei es über eine individuelle Datenabfrage oder durch den Download des kompletten Datenbestandes. Wir stellen Auswertungen, Berichte und Hintergrundinformationen kostenlos bereit. Für die Datenerfassung und Weiterverarbeitung wird ausschließlich Open Source Software eingesetzt. So arbeiten wir beispielsweise mit dem freien Statistikprogramm R, dem Datenbanksystem PostgreSQL und der freien Weltkarte Openstreetmap. Thru.de ist somit ein klassisches Beispiel für Open Government Data.

Weitere Informationen zum Top Thema "Open Data"

Eine aktuelle Studie zu Open Government Data im Auftrag des Bundesinnenministe­riums können Sie hier nachlesen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Themendossier zu Open Data ver­öffentlicht.

Eine Auswahl von Open Data Projekten sind im Open Data Showroom und unter Govdata zusammengefasst.

Weitere Informationen zu Open Data finden Sie auch im Open Data Handbuch.

 

Stand: Juli 2013


Aus PRTR wird Thru.de

Das Internet-Portal Thru.de bietet Ihnen viele Daten zur Qualität der Umwelt in Deutschland – genau genommen darüber, wie viele Schadstoffe Industriebetriebe in die Umwelt entlassen und wie viele Abfälle sie außerhalb ihres Betriebes entsorgen. Der Name Thru.de steht für Klarheit, Transparenz, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit. So war Thrude in der nordischen Mythologie die Göttin der Bäume und Blumen; der Name bedeutet "Kraft".

Dieses Internetportal informiert daher verlässlich, transparent und „kraftvoll“ mit glaubwürdigen Daten darüber,

  • wie viele Schadstoffe einzelne Industriebetriebe in Luft und Wasser freisetzen und wie viele Abfälle sie außerhalb ihres Betriebes entsorgen,
  • wie stark der Verkehr, die Landwirtschaft und auch alle Haushalte Umwelt und Klima belasten, und
  • es verweist auf weitere Links mit anderen Informationen über die Qualität der Umwelt.

Das Portal Thru.de löst ab sofort den bislang als "PRTR" bekannten Internetauftritt ab, der seit Juni 2009 besteht. Die Abkürzung „PRTR“ steht für "Pollutant Release and Transfer Register" – oder auf Deutsch "Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister". In den letzten Jahren haben sich zwar Mitarbeiter bei Industriebetrieben und Behörden, die mit Erfassung von Daten und deren Qualitätssicherung betraut sind, mit dem Namen "PRTR" abgefunden. Kommentare vor allem von Bürgern zeigten aber, dass diese Namen den meisten Menschen in der Öffentlichkeit - und das sind ja die eigentlichen Adressanten dieser Daten - nur schwer zu erklären sind.

 

Stand: Dezember 2012


Umweltbundesamt und Bund-Länder-Kooperation

Das Internetportal Thru.de wird von uns, also dem Umweltbundesamt, betreut. Wir informieren ab jetzt hier darüber, in welchem Ausmaß knapp 5.000 Betriebe Schadstoffe in die Umwelt freisetzen. Wir arbeiten dazu mit Fachbehörden aus den Bundesländern zusammen, denn sie sind es, die die Daten von den Betrieben erhalten und diese auch auf deren Qualität prüfen. Die Software, mit dem Betriebe die Daten erfassen und an die Behörden weiterleiten, heißt BUBE. Die Abkürzung steht für „Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung“. Die Bundesländer und das Umweltbundesamt ließen BUBE entwickeln und haben es zu gleichen Teilen finanziert.

Hinweise:

  • Die Begriffe PRTR und Pollutant Release and Transfer Register (Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister) werden international sowie auf EU-Ebene verwendet. Teilweise haben die nationalen PRTRs eigene Namen siehe auch Link zu PRTR international
  • Die im Portal veröffentlichten Daten zu einzelnen Betrieben werden auf Grundlage der E-PRTR-Verordnung der EU aus dem Jahr 2006 erhoben.
  • Die im Portal veröffentlichten Daten zu Emissionen aus diffusen Quellen stammen aus verschiedenen Quellen des Umweltbundesamtes, der Bundesländer und aus weiteren Quellen. Als diffuse Quellen werden die zahlreichen kleinen Quellen, wie etwa ein einzelnes Auto, bezeichnet. Für die vielen solcher Emissionsquellen wäre es zwar sehr aufwändig, einzelne Berichte einzuholen, in der Summe spielt aber etwa der Verkehr eine bedeutende Rolle als Emissionsquelle im Bereich der Stickstoffoxidemissionen.

 

Stand: Dezember 2012


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